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KENTUCKY

Kentucky History and Heritage

Geschichte in Kentucky

Prähistorische Funde belegen, dass Kentuckys menschliche Besiedelung vor vielen Tausend Jahren begann. Grabstätten der Ureinwohner im Nordwesten des Staates, beispielsweise Indian Knoll, datieren auf etwa 3000 bis 2000 vor Christus. Im Amerikanischen Bürgerkrieg spielte Kentucky eine Sonderrolle.

Man schrieb das Jahr 1541, als mit dem spanischen Entdecker Hernando de Soto und seinen Truppen die ersten Europäer Kentucky erreichten. Mitte des 18. Jahrhunderts folgten europäische Pioniere. Den Weg zur heutigen Besiedelung Kentuckys, und in Folge weiterer westlicher Gebiete, ebnete 1767 der große Entdecker der englischen Kolonialzeit Daniel Boone. Auf seinen Spuren wandelt man im Cumberland Gap National Historic Park oder in Boonesborough, der von ihm gegründeten Stadt.

Die älteste Siedlung Kentuckys heißt aber Harrodsburg. Ihre 1774 vom Namenspaten James Harrod gelegten Grundsteine befinden sich auf dem Gebiet des Old Fort Harrod State Park. Ein weiteres Highlight in Harrodsburg stellt das Shaker Village of Pleasant Hill dar – ein nationales Kulturdenkmal der USA. Es versteht sich als US-weit größte Privatsammlung von Häusern aus dem 19. Jahrhundert und bietet sich als Bleibe für die Nacht an.

Das Schlachtfeld von Blue Licks sah 1782 eine der letzten großen Kämpfe der amerikanischen Revolution. Damals gehörte Kentucky noch zu Virginia. 1792 löste sich der heutige Bluegrass State von der Mutterkolonie und wurde zum 15. Bundesstaat der Union.

Während des amerikanischen Bürgerkrieges bemühte sich Kentucky lange um Neutralität, schloss sich 1861 nach Angriffen aus dem Süden aber offiziell der Union an. In der Bevölkerung herrschte dazu Uneinigkeit. Rund ein Drittel kämpfte auf der Seite der Konföderation, zwei Drittel trug die Uniform der Nordstaaten. Die Schlachtfelder bei Perryville und Richmond erzählen von Tausenden Toten, Verletzten und Vermissten. Ihre Kämpfe gingen schließlich wie der ganze Krieg zu Gunsten des Nordens aus. Nach seinem Ende stellte sich Kentucky jedoch demonstrativ auf die Seite der Südstaaten.

Mit Abraham Lincoln und Jefferson Davis stammten sowohl der Nord-  als auch der Südstaaten-Präsident des Krieges gebürtig aus Kentucky. Das erste und einzige Staatsoberhaupt der Confederation States of America, CSA, Davis erblickte in Fairview das Licht der Welt. Lincoln, der 16. Präsident der United States of America, in Hodgenville. Beiderorts markieren Denkmäler und Museen die Stellen, an denen einst die Geburtshäuser standen. Von Hodgenville führt der Kentucky Lincoln Heritage Trail zu 19 weiteren Orten mit Lincoln-Bezug.

Dass sich die Bevölkerung Kentuckys schon vor dem Bürgerkrieg uneins war, insbesondere in ihrer Einstellung gegenüber Sklavenhaltung, bezeugen die Stationen der „Underground Railroad“ – Verstecke, über die couragierte Fluchthelfer entlaufene Sklaven zuerst in den sicheren Norden der USA oder – nachdem sie von dort zurückgeschickt wurden – nach Kanada schleusten. Das Bierbower House in Maysville war so ein Versteck und beheimatet heute das National Underground Railroad Museum. Weitere Gänsehaut-Geschichten zu diesem Thema weiß das National Underground Railroad Freedom Center in Cincinnati, Ohio, zu erzählen, nur eine Brückenüberquerung von Covington und Newport in Kentucky entfernt.

Das Muhammad Ali Center in Louisville ehrt den sprichwörtlich schlagfertigsten Mann Kentuckys. Geboren als Cassius Marcellus Clay Jr. schrieb Ali in den 1960er und 70er Jahren als dreifacher Boxweltmeister Sportgeschichte. Außerhalb des Rings kämpfte er für die Bürgerrechtsbewegung. Eine Ära, der sich in seinem Heimatort Louisville auch das Kentucky Center for African American Heritage widmet.

Für die Hoch-Zeiten der Bürgerrechtsbewegung gilt in Kentucky der Marsch auf Frankfort im März 1964 als bedeutsamstes Ereignis. Mehr als 10.000 Menschen protestierten gegen die Rassentrennung, die wie in anderen Südstaaten auch in Kentucky damals Gesetz war. Unter den Demonstranten waren auch Martin Luther King Jr., dessen rechte Hand Ralph David Abernathy und der Baseballstar Jackie Robinson.

 

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