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KENTUCKY

Kentucky Culture and Cuisine

Küche und Kultur in Kentucky

Rassige Pferde, feinster Bourbon und jede Menge Bluegrass-Musik. Kentucky weiß, wie man Gäste verwöhnt.

Leckereien

Kentuckys Beitrag zum kulinarischen Erbe des tiefen Südens reicht weit über Bourbon, Wein, Mint Julep und frittiertes Huhn hinaus. So wäre eine Speisenkarte in Kentucky oder ein Derby-Tag ohne Country Ham, Hot Browns, Burgoo, Benedictine, Spoonbread und Corn Pudding schlicht unvollständig.

Hot Browns, ein mit Sauce Mornay überbackenes und mit Speck und Tomaten garniertes Truthahn-Toast, genießt man am besten dort, wo es erfunden wurde: im prunkvollen Brown Hotel von Louisville. Barbecue-Fans sind mit dem Moonlite Bar-B-Q Inn in Owensboro bestens beraten, und in Sachen frittiertes Hühnchen führt natürlich kein Weg an Sanders Cafe & Museum in Corbin vorbei – der, wenn man so will, Brutstätte von Kentucky Fried Chicken.

In Newport gibt man sich bayerisch. Das Hofbrauhaus ist dem Original in München nachempfunden. Neben bajuwarischen Schmankerln und Bier wird Livemusik und gute Laune serviert.

Immer mehr Restaurants in den USA, so auch in Kentucky, setzen auf "Farm-to-Table", was bedeutet, dass frisch zubereitet wird und die meisten Zutaten von Bauern aus der Region stammen. Tipps für Feinschmecker finden sich unter www.kentuckycuisine.com

Hochprozentiger Genuss

Und dennoch: Kentuckys Gaumenfreude Nr. 1 heißt klar Bourbon. Getrunken werden darf der Whiskey im Bluegrass State aber nicht überall. Einige Destillen liegen in Dry Counties – Landkreisen, in denen der Konsum von Alkohol verboten ist.

Geschaut werden darf immer. Der Kentucky Bourbon Trail® ermöglicht Besuchern, sieben der führenden Brennereien Kentuckys als Insider kennenzulernen. Die Kentucky Bourbon Trail® Craft Tour ergänzt das Erlebnis mit Einblicken in sogenannte Micro-Brennereien. Beiden Routen folgend erfahren Interessenten aus erster Hand alles über Kentucky Bourbon.

Die Tradition des Whiskey-Brennens reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als Siedler drei entscheidende Vorteile darin erkannten, überschüssiges Getreide in Hochprozentiges umzuwandeln: Die so veredelte Ernte verdarb nicht so leicht, wog beim Transport auf Pferdefuhrwerken sehr viel weniger als Getreide und machte im Eigenverbrauch das harte Leben an der Grenze erträglicher.

Bourbon darf sich jeder in den USA hergestellte Whiskey nennen, der nach traditionellem Rezept gebrannt wurde. Theoretisch garantiert der Name also nicht, dass der Inhalt im Bourbon Country den Weg in die Flasche fand. In der Praxis aber stammen rund 95 Prozent der Gesamtproduktion aus Kentucky.

Einige Museen widmen sich dem Traditionsgetränk. Whiskey-Kenner zeigen sich etwa von der Sammlung 50 Jahre gereifter Bourbon in Oscar Getz Museum of Whiskey History in Bardstown beeindruckt. In Louisville entführt der Urban Bourbon Trail seine „Follower“ zu den sprichwörtlichen Brennpunkten der Stadt: angefangen beim Hotel, in dem sich schon Al Capone und F. Scott Fitzgerald dem Bourbon hingaben, bis hin zu hippen Bars. Dem Gast stehen an jedem Ausschank des Urban Bourbon Trail mindestens 50 Bourbons zur Auswahl.

Gut zu wissen: Wem der Durst zwischendurch nach einem Bier steht, wird in Kentucky keinesfalls schief angesehen, sondern in die nächste Mikrobrauerei geschickt. Eine kleine Auswahl: in Paris Rooster Brew; in Lexington West Sixth Brewing, Blue Stallion Brewing Company, Country Boy Brewing, Alltech Lexington Brewing and Distilling Company; in Danville Beer Engine Brewery; in Newport Hofbrauhaus; in Louisville Great Flood Brewing Company und in Fort Thomas Midway Cafe.

Vierbeinige Hochkultur

Kentucky ist der Pferde-Staat schlechthin. Während sich die Bluegrass Region in und um Lexington auf die Zucht von Vollblütern, sprich Rennpferden, spezialisiert hat, gilt das Shelby County als Heimat des American Saddlebreds – einer überaus eleganten Rasse, dessen Arbeitsplatz nicht die Rennbahn, sondern die Showbühne ist. 

Im Kentucky Horse Park in Lexington sieht man über 50 Pferderassen. Das Gestüt ist zeitgleich Heimat des International Museum oft the Horses und des American Saddlebred Museum. Ebenfalls in Lexington gelegen bietet die Rennbahn Keeneland Gelegenheit, Jockeys beim morgendlichen Training zu beobachten. Auf den Koppeln der Old Friends Farm in Georgetown genießen ehemalige Galopper-Champions ihren wohlverdienten Ruhestand. 

Die Rennbahn Churchill Downs in Louisville ist Austragungsort des weltberühmten Kentucky Derby. Das ihr angeschlossene Kentucky Derby Museum erzählt die Geschichte des Pferderennens und vermittelt die ungebrochene Faszination des hochdotierten Traditionssports.

Neben Churchill Downs und Keeneland findet man auch an anderen Orten wichtige Rennbahnen: Ellis Park in HendersonKentucky Downs in Franklin und Turfway Park in Florence. Jährliche Veranstaltungen wie die Lexington Junior League Horse Show, die Shelbyville Horse Show und die World Championship Horse Show auf dem Gelände der Kentucky State Fair vervollständigen den tierischen Eventkalender. 

Wer selbst in den Sattel steigen möchte, findet überall im Staat passende Angebote. Jedoch sollte vorab reserviert werden.

Kunst & Kunsthandwerk

In den Künstlervierteln von Berea oder Paducah stehen die Türen zahlreicher Ateliers offen. Barea gilt sogar als Kentuckys Hauptstadt von Kunst- und Kunsthandwerk überhaupt. Eingebettet in die hügelige Landschaft des Cumberland County, besticht der Ort mit dem Kentucky Artisan Center und seinen charmanten Geschäften. Zu kaufen gibt es dort Töpfer-, Web- und Glasarbeiten bis hin zu handgemachten Musikinstrumenten, Gemälden und traditionellem Kunstwerk aus den Appalachen. In gesteigerter Form gibt es das alles auf dem Berea Arts and Crafts Festival, dem jährlichen Veranstaltungshighlight der Kleinstadt.

In Paducah besucht man mit dem National Quilt Museum eines der Top-Museen des Staates, das Liebhaber der bunten Flickendecken in deren Welt-Hauptstadt begeistert. Ein Kunstprojekt an sich ist der Lowertown Arts District. Seine Gemeinschaft besteht aus 70 Künstlern, die aus den ganzen USA kamen, um die Kreativität und inspirativen Geist der Stadt weiter gedeihen zu lassen. Beliebte Fotomotive liefern in Paducah die Wandgemälde entlang der Flutmauer. Über 50 dieser "Wall to Wall“-Murals tragen die Handschrift Robert Daffords, dessen Arbeiten auch Häuserfronten in Belgien, England oder Frankreich Farbe verleihen.

Harrodsburg ist die Hochburg für Handwerk im Stil der Shaker. Auf der Suche nach authentischem Appalachan-Volkskunsthandwerk ist man in den Galerien der östlichen Bergregionen Kentuckys richtig. Museen wie Owensboros Museum of Fine Art oder das Kentucky Museum of Art and Craft in Louisville sowie eine Vielzahl kleinerer Einrichtungen machen das Kunst- und Kulturpaket Kentucky perfekt.

 

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