
INSPIRATION
Amerikas Musikgeschichte erleben: Von Nashville bis New Orleans
Die Reise durch Amerikas Musikgeschichte startet in Nashville mit legendären Musikstätten und pulsierendem Nachtleben, führt weiter nach Memphis, Heimat von Elvis Presley, Sun Studio und der Beale Street, und südwärts ins Mississippi Delta nach Cleveland und Greenwood, wo die Geschichte des Blues und die Südstaatenkultur zu entdecken sind. Entlang der Great River Road in Louisiana lassen sich historische Plantagenhäuser besichtigen, bevor die Route in New Orleans mit dem French Quarter, Jazzmusik und Straßen voller Bars und Restaurants endet.
© LOT
TAG 1 & 2
Ankunft am Nashville International Airport
Der Mietwagen wird in Nashville, der Hauptstadt Tennessees, übernommen. Alternativ stehen Shuttles oder Taxis für Fahrten innerhalb der Stadt zur Verfügung.
Nashville gilt als das Hollywood der Musik – hier schlägt das Herz der Country-, Pop- und Rockszene. Wer im Musikbusiness etwas auf sich hält, muss einmal hier gewesen sein. Legenden wie Johnny Cash, Patsy Cline und Elvis Presley haben in dieser Stadt Geschichte geschrieben und prägen bis heute Künstler wie Chris Stapleton oder die Kings of Leon.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Country Music Hall of Fame, die berühmten RCA Studio B, das Johnny Cash Museum sowie der Lower Broadway mit seinen lebhaften Honky Tonk Bars. Auch ein Besuch des modernen Komplexes 5th and Broadway lohnt sich – hier befinden sich das National Museum of African American Music und die großzügige Food Assembly Hall mit einer Vielzahl kulinarischer Angebote.

©Nolensville Drone Production
TAG 3 - 5
Memphis, Tennessee
In Memphis, der Millionenstadt am Mississippi River, treffen Geschichte und Musiklegenden aufeinander. Einst war die Stadt ein bedeutender Hafen und Umschlagplatz für Sklaven, heute gilt sie als „Home of the Blues“ und „Birthplace of Rock’n’Roll“. Besucher wandeln auf den Spuren von Elvis Presley, der hier in den legendären Sun Studios seine erste Platte aufnahm, und erleben in seiner berühmten Graceland Mansion den legendären Jungle Room hautnah.
Doch Memphis hat noch viel mehr zu bieten: Entlang der Beale Street locken zahlreiche Blues Clubs, Live-Musik und authentisches Südstaatenflair. Von der Aussichtsplattform der Memphis Pyramid eröffnet sich ein großartiger Blick über die Stadt. Die Viertel Cooper-Young, Broad Avenue und Overton Square begeistern mit hippen Cafés, Boutiquen und Galerien, während das traditionsreiche Grand Hotel The Peabody mit seinen berühmten Entenparaden Geschichte und Charme vereint.
Auch die Bürgerrechtsgeschichte hat in Memphis ihre Spuren hinterlassen. 1968 wurde Dr. Martin Luther King Jr. auf dem Balkon des ehemaligen Lorraine Motels erschossen. Heute befindet sich hier das eindrucksvolle National Civil Rights Museum, das Besucher aus aller Welt anzieht und einen tiefen Einblick in die amerikanische Geschichte bietet.

©Beale Street

©Julia Ueding
©cleveland300
TAG 6
Cleveland, Mississippi
Das Mississippi Delta im Nordosten Mississippis ist geprägt von sehr fruchtbaren Böden des einstigen Schwemmlands, die sich ideal für den Baumwollanbau eignen. Das Delta gilt als Geburtsort des Blues, der bis heute an vielen Orten hörbar ist. Besonders eindrucksvoll erleben Besucher ihn im Ground Zero Blues Club in Clarksdale, an dem auch Morgan Freeman beteiligt ist.
Cleveland ist eine lebendige Universitätsstadt, die sich ganz der Musik verschrieben hat. Hier befindet sich das Grammy Museum Mississippi, der einzige Ableger des berühmten Hauptmuseums in Los Angeles – kein anderer Bundesstaat hat so viele Grammy-Nominierungen hervorgebracht.

©Visit Mississippi
TAG 7
Greenwood, Mississippi
Greenwood liegt im Zentrum des Mississippi Deltas und gilt als wichtige Station auf der Geschichte des Blues. Hier wirkte der legendäre Robert Johnson, dessen Songs die Grundlage für den modernen Blues legten und bis heute Künstler wie Eric Clapton oder die Rolling Stones inspirieren. Sein Grab auf dem Gelände der Little Zion Baptist Missionary Church ist ein beliebter Anlaufpunkt für Musikfans.
Ein Besuch des Mississippi Blues Trail führt zu den Wirkungsstätten von Johnson, Hubert Sumlin, B.B. King und Furry Lewis sowie zur Radiostation WGRM. Greenwood spielte zudem eine Rolle in der Bürgerrechtsbewegung, unter anderem durch die Elks Hart Lodge #640 und den Landladen von Money, berüchtigt durch den Mord an Emmett Till.
Kulturelle Highlights der Stadt sind die Kochschule von Viking sowie zahlreiche Restaurants mit Soul Food, Barbecueund lokalen Spezialitäten. Auf dem Weg nach Süden, Richtung Delta-Stätten wie Indianola, lohnt ein Halt im B.B. King Museum und Delta Interpretive Center, das tiefe Einblicke in die Kultur des Mississippi Deltas bietet.
Auf der Weiterfahrt nach Süden Richtung Vicksburg empfiehlt sich ein Halt im B.B. King Museum und Delta Interpretive Center in Indianola. Das Museum zu Ehren eines der ganz Großen des Blues vermittelt zugleich tiefe Einblicke in die einzigartige Kultur des Mississippi Deltas.

©Visit Mississippi
TAG 8
Vicksburg, Mississippi
In Vicksburg tobte eine der wichtigsten Schlachten des Amerikanischen Bürgerkriegs. Der Belagerungsring von 1863 ist heute im National Military Park zu besichtigen und bietet spannende Einblicke in diese entscheidende Phase der Geschichte. Viele Bed & Breakfasts in Vicksburg sind in den alten Villen ehemaliger Plantagenbesitzer untergebracht und vermitteln so das besondere Flair der Südstaaten.
Von Vicksburg aus führt die Fahrt weiter gen Süden nach Natchez. Dabei folgt man dem historischen „Blues Highway“ 61 und teilweise der Natchez Trace Parkway, auf der es keine Werbung gibt, dafür aber schöne Naturabschnitte und interessante Hinweise zur Geschichte der Region.
TAG 9
Natchez, Mississippi
Natchez, liebevoll „die Schöne“ genannt, war einst die reichste Stadt der USA. Dank ihrer schnellen Kapitulation während des Amerikanischen Bürgerkriegs blieb die historische Bausubstanz erhalten, sodass heute mehr Historic Homes aus der Vorkriegszeit hier zu finden sind als in jeder anderen Stadt des Landes.
Besonders empfehlenswert ist eine Übernachtung in einem der historischen Häuser, zum Beispiel im Monmouth oder Dunleigh, um die Atmosphäre der Südstaaten hautnah zu erleben. Ein weiteres Highlight ist Longwood, eine Villa mit achteckigem Grundriss und einer faszinierenden Geschichte, die Besucher in die Zeit vor dem Civil War zurückversetzt.

©Visit Mississippi
TAG 10
Lafayette, Louisiana
Starte eine unvergessliche Reise durch den faszinierenden Südstaat Louisiana und erlebe die einzigartige Kultur, Musik und Küche des tiefen Südens. Die franko-kanadischen Wurzeln der Region sind noch heute überall spürbar – sei es in der Sprache, in der Musik, in den traditionellen Gerichten oder in den Museumsdörfern Acadian Village und Vermilionville.
Von Lafayette aus bieten sich zahlreiche Ausflüge an: Ein Besuch der Tabasco-Fabrik auf Avery Island mit den dazugehörigen Jungle Gardens eignet sich perfekt für einen Tagesausflug. Wer das Abenteuer sucht, kann eine Sumpftour im Kajak oder Motorboot unternehmen – im Cajun Country sollte ein solcher Ausflug unbedingt zum Programm gehören.
Abends locken Dancehalls mit Cajun- und Zydeco-Musik zum Tanzen, während samstagmorgens ein Frühstück im Buck & Johnny’s in Breaux Bridge ein Muss für Genießer ist. Weitere Highlights der Umgebung sind Shadows-on-the-Teche, Rip Van Winkle Gardens, die Konrico Rice Mill und der berühmte Evangeline Oak.

© Lafayette CVB
TAG 11
Plantation County, Louisiana
Von Lafayette aus führt die Reise gen Süden durch das Herz des historischen Plantation Country. Auf dem Weg bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, die beeindruckende Architektur und Geschichte der Region zu entdecken.
Die Strecke folgt der berühmten Great River Road, gesäumt von prächtigen Plantagenhäusern aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg. Diese Region, einst als „Gold Coast“ bekannt, war das Zentrum des Zuckerrohranbaus und beherbergt einige der imposantesten Beispiele griechisch-klassizistischer Architektur in den Südstaaten.
Besonders sehenswert sind die Destrehan Plantation, die Oak Alley Plantation mit ihrer ikonischen Allee aus jahrhundertealten Eichen, die Houmas House Plantation mit ihren prachtvollen Gärten und Museen sowie die Laura Plantation, bekannt für ihre kreolischen Gebäude und authentischen Gartenanlagen.
Langsam nähert sich die Route dem letzten Ziel der Reise, New Orleans, wo die Musik, Kultur und Küche des tiefen Südens auf ihre Besucher warten.

©LOT
TAG 12 & 13
New Orleans, Louisiana
Nach der Rückgabe des Mietwagens beginnt in New Orleans das Erkunden zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Stadt gilt als Wiege des Jazz – Musik erklingt an jeder Straßenecke, in Bars, Clubs und Souvenirläden.
Ein Besuch im Armstrong Park und im Jazz Museum vermittelt spannende Einblicke in die Geschichte dieser einzigartigen Musik. Das French Quarter verzaubert mit historischen Häusern, kleinen Geschäften und einladenden Bars, entlang der Royal Street gibt es zahlreiche Fotomotive. Hafenrundfahrten und Jazz Dinner Cruises bieten die Schaufelraddampfer Natchez und Creole Queen an.
Die St. Charles Streetcar fährt durch den Garden District mit Antebellum Homes bis nach Uptown, wo auch der Audubon Zoo Besucher anzieht. Typisch für New Orleans sind die oberirdischen Friedhöfe, Voodoo-Legenden und Geistergeschichten. Das Nachtleben auf der Bourbon Street, Frenchmen Street und Magazine Street bietet unzählige Bars, Restaurants und Musiklokale – ideal, um im „Big Easy“ echte Live-Musik zu erleben.

