
INSPIRATION
Gulf Coast & Louisiana Rundreise –
Deep South USA Reise durch 3 Bundesstaaten
Die Rundreise durch den Deep South USA beginnt in Mobile, Alabama – der Wiege des amerikanischen Mardi Gras – und führt entlang der traumhaften Golfküste über die weißen Sandstrände von Gulf Shores und Orange Beach sowie die Küstenstädte Mississippis bis nach New Orleans.
Von dort geht die Reise in die grüne Wildnis Louisianas: vorbei an historischen Plantagen, durch das kreolische Natchitoches, die Cajun-Hochburg Lafayette bevor die Route mit einem krönenden Abschluss in New Orleans endet. Rund zwei Wochen voller Geschichte, Musik, Natur und kulinarischer Überraschungen warten auf Entdecker, die den Deep South USA von einer anderen Seite kennenlernen möchten.
© Visit Mississippi
TAG 1 & 2
Ankunft in Mobile, Alabama
Mobile, die älteste Stadt Alabamas, ist der ideale Startpunkt für diese Südstaaten-Rundreise.
Sie gilt als kulturelles Schmelztiegel, in dem sich französische, spanische, britische, kreolische und afrikanische Einflüsse zu einem unverwechselbaren Stadtcharakter verbinden. Wie in New Orleans lässt sich diese Geschichte auch an der Architektur ablesen. Dass der erste amerikanische Mardi Gras bereits 1703 hier gefeiert wurde, ist kein historisches Randdetail: Das Fest gehört bis heute zum Herzstück der Stadt. Das Mobile Carnival Museum an der Mobile Bay nimmt Besucher mit auf eine Entdeckungsreise durch die Geschichte dieses Karnevals.
Wer die Natur Alabamas erleben möchte, findet im Delta der fünf Flüsse – Mobile, Spanish, Tensaw, Apalachee und Blakeley – ein beeindruckendes Ökosystem mit Alligatoren und einer vielfältigen Tierwelt.

©Tad Denson - MyShozu.com
TAG 3
Gulf Shores/Orange Beach, Alabama
Rund 1,5 Autostunden von Mobile entfernt erwartet Reisende eine der schönsten Küstenregionen im gesamten Deep South USA: Mehr als 50 Kilometer weißer Sandstrand von Gulf Shores und Orange Beach sowie das türkisfarbene Wasser des Golfs von Mexiko bieten die idealen Voraussetzungen für einen sonnigen Traumurlaub. Schwimmen, Kayaken, Stand-up-Paddling und Angeln gehören zu den beliebtesten Aktivitäten, die Strandregion lässt sich aber auch ganz entspannt vom Handtuch aus genießen.
In legendären Locations wie dem Hangout direkt am Strand oder der kultigen Flora-Bama Bar, sorgt täglich Live-Musik für ausgelassene Stimmung. Erstklassige Fischrestaurants, Shoppingmalls und der Gulf State Park mit seinen ausgedehnten Wanderwegen, Radstrecken und dem komfortablen Lodge Hotel vervollständigen das Angebot und machen die Region zum perfekten Einstieg in die Südstaaten.

©Colette Boehm
TAG 4
Biloxi, Mississippi
Biloxi, eine der ältesten Gemeinden der USA mit einer ersten Besiedlung im Jahr 1699, zählt zu den bekanntesten Städten an der Mississippi Gulf Coast und bietet eine charakteristische Mischung aus maritimer Geschichte, Kunst und Entertainment. Das Biloxi Lighthouse, 1848 errichtet und bekannt für seine weiblichen Leuchtturmwärterinnen – darunter Maria Younghans, die das Licht 53 Jahre lang betreute – gilt als ikonisches Wahrzeichen der Stadt.
Das Maritime & Seafood Industry Museum zeigt eindrucksvoll die Geschichte der Fischerei- und Garnelenindustrie, die diese Küstenregion über Jahrzehnte geprägt hat. Nur wenige Minuten entfernt befindet sich das Ohr-O'Keefe Museum of Art, das die Werke des Töpfers George E. Ohr präsentiert. Wer nach Kultur und Abend-Entertainment sucht, findet in den großen Casinos von Biloxi spannende Shows, erstklassige Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben.

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TAG 5
Gulfport, Mississippi
Sanfte Wellen, breite Sandstrände und eine entspannte Küstenatmosphäre prägen Gulfport an Mississippis Golfküste. Der Jones Park mit seinem historischen Leuchtturm und der Marina ist einer der schönsten Orte für Spaziergänge und Sonnenuntergänge – ein Motiv, das sich auf keiner Kamera schlecht macht. Das moderne Mississippi Aquarium eröffnet faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt der Region und ist besonders bei Familien beliebt.
In der aufstrebenden Innenstadt entstehen zunehmend kleine Cafés, Galerien und lokale Brauereien – perfekte Orte, um die kreative Seite Gulfports zu entdecken. Wer auf der Suche nach Shopping ist, wird in den Gulfport Premium Outlets fündig. Und wer Lust auf Natur und Ruhe hat, kann von Gulfport aus mit dem Boot zu den unberührten Barrier Islands vor der Küste aufbrechen – darunter die eindrucksvolle Ship Island.

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TAG 6
Bay St. Louis, Mississippi
Die charmante Küstenstadt Bay St. Louis, direkt an der Golfküste im Süden Mississippis gelegen, verbindet Strandurlaub mit kreativem Flair und einem fast karibisch anmutenden Lebensgefühl. Viele Künstler, Musiker und Kreative aus ganz Amerika haben sich hier niedergelassen und prägen das weltoffene, entspannte Klima der Stadt.
Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehört die historische Altstadt mit ihren Galerien, Boutiquen und gemütlichen Cafés entlang der Main Street – besonders schön bei einem Bummel zu Fuß in den Morgenstunden. Ein Highlight ist die Fahrt über die Bay St. Louis Bridge, die bei Sonnenuntergang einen atemberaubenden Blick über die Bucht freigibt. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der St. Rose de Lima Church mit ihrem bemerkenswerten „Black Christ"-Altar. Den Abend sollte man unbedingt in einem der Seafood-Restaurants direkt am Wasser ausklingen lassen.

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TAG 7 & 8
New Orleans, Louisiana
New Orleans gilt als die Wiege des Jazz und als eine der kulturell reichsten Städte der Vereinigten Staaten. Musik findet man hier an jeder Straßenecke. Der Armstrong Park erinnert an den berühmten Sohn der Stadt, das New Orleans Jazz Museum vermittelt Wissenswertes über Geschichte und Gegenwart einer Musikszene, die die Welt verändert hat.
Das French Quarter mit seinen schmiedeeisernen Balkonen, bunten Kreolenhäusern und lebhaften Bars entlang der Bourbon Street und der Royal Street ist Pflichtprogramm – genauso wie eine Fahrt mit der historischen St. Charles Streetcar durch den Garden District zu den prächtigen Antebellum-Villen und dem Audubon Zoo. Die Schaufelraddampfer „Natchez" und „Creole Queen" bieten Hafenrundfahrten und Jazz Dinner Cruises auf dem mächtigen Mississippi River an. Oberirdische Friedhöfe, Voodoo-Traditionen und Geistergeschichten gehören in New Orleans zum Stadtbild – und die kreolisch-cajunische Küche, von klassischem Gumbo bis zu frischen Beignets im Café Du Monde, macht die Erkundung der Stadt zu einem echten Genuss.
TAG 9
Oak Alley Plantation, Louisiana
Auf dem Weg von New Orleans nach Baton Rouge lohnt sich ein Halt an der berühmten Plantation Road – einer der eindrucksvollsten Strecken im gesamten Deep South USA. Nur etwa eine Autostunde von New Orleans entfernt liegt die Oak Alley Plantation mit ihrer ikonischen Allee aus 300 Jahre alten Eichen, die zu den bekanntesten Fotomotiven des amerikanischen Südens zählt. Die Führungen durch das historische Anwesen beleuchten sowohl die Geschichte der Plantagenbesitzer als auch das Leben der versklavten Menschen, die hier arbeiteten.
Ebenfalls auf der Plantation Road empfehlenswert: die Laura Plantation mit ihren Creole-Geschichten und das bewegende Whitney Plantation Museum, das einzige Plantagen-Museum in Louisiana, das vollständig der Geschichte und dem Erbe der Versklavten gewidmet ist.

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TAG 10
Baton Rouge, Louisiana
Baton Rouge, die Hauptstadt Louisianas, überrascht viele Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus politischer Geschichte und südländischer Lebensart. Das Louisiana State Capitol ragt mit 137 Metern als höchstes Kapitolgebäude der USA weithin sichtbar in den Himmel und bietet vom Aussichtsdeck einen weiten Blick über den mächtigen Mississippi River. Im Inneren erinnert eine Inschrift an den legendären Gouverneur Huey P. Long, der hier 1935 erschossen wurde – eine Geschichte, die Louisiana bis heute prägt. Das neugotische Old State Capitol mit seinem spektakulären gläsernen Kuppeldach ist ein weiteres architektonisches Highlight der Stadt.
Geschichte pur erwartet Besucher im Louisiana State Museum, während das Burden's LSU Rural Life Museum und das LSU Tiger Stadium für unvergessliche Eindrücke sorgen. In den Sommermonaten lockt „Live after five" jeden Freitag mit toller Live-Musik in die Innenstadt. Restaurants, Bars und Kneipen laden nicht nur entlang der 3rd Street zum Verweilen ein, und die Tin Roof Brauerei präsentiert stolz ihre eigenen Kreationen.

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TAG 11
St. Francisville, Louisiana
St. Francisville im West Feliciana Parish ist ein charmantes kleines Städtchen mit viel Geschichte. Die historische Ferdinand Street ist gesäumt von gepflegten Boutiquen, gemütlichen Cafés und Kunstgalerien, eine ideale Kulisse für einen entspannten Bummel durch die Geschichte der Region.
Imposante Plantagen-Anwesen prägen die Umgebung: Die Rosedown Plantation State Historic Site besticht mit ihren weitläufigen, kunstvoll angelegten Gärten im Stil europäischer Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts und zählt zu den gut erhaltenen Plantagen der USA. Die romantisch gelegene Oakley House Plantation wurde durch den Naturforscher und Künstler John James Audubon bekannt, der hier einen Teil seiner Vogelzeichnungen anfertigte. Die umgebenden Tunica Hills laden mit ihrem hügeligen Terrain zu ausgedehnten Wander- und Naturtouren ein, während der historische Landungsplatz am Bayou Sara – einst eine belebte Hafenstadt – einen stimmungsvollen Zwischenstopp mit Blick auf den Mississippi bietet.

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TAG 12
Natchitoches, Louisiana
Natchitoches – ausgesprochen "Nak-a-tish" – ist die älteste dauerhaft besiedelte Stadt Louisianas und ein echtes Juwel abseits der bekannten Touristenpfade. Gegründet 1714 von den Franzosen als Handelsposten am Cane River, hat die Stadt ihren historischen Charakter bis heute bewahrt. Der National Historic Landmark District entlang der Front Street lädt mit kreolischen Brick-Row-Häusern, blumengeschmückten Balkonen und Pflastersteingassen am Cane River Lake zu einem Spaziergang durch die Geschichte ein und diente als Filmkulisse für den Hollywood-Klassiker "Steel Magnolias".
Die Natchitoches Meat Pies – eine halbmondförmige, gebratene Teigtasche mit gewürztem Fleisch – sind die kulinarische Spezialität der Stadt und sollten unbedingt probiert werden. Das Fort St. Jean Baptiste State Historic Site erinnert an die französische Gründungsgeschichte der Region. Rund um den Cane River laden der Cane River Creole National Historical Park mit den Plantagen Oakland und Magnolia sowie die Melrose Plantation, bekannt durch die Geschichte der einstigen Sklavin und späteren Landbesitzerin Marie Thérèse Coincoin, zu einer faszinierenden Zeitreise in das koloniale Louisiana ein.

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TAG 13
Lafayette, Louisiana
Lafayette gilt als das Herz der Cajun-Kultur und ist die inoffizielle Hauptstadt Acadiens – jener Region im Süden Louisianas, die von den französischen Acadiens aus Kanada besiedelt wurde und bis heute ihre ganz eigene Sprache, Musik und Küche pflegt. Nirgendwo sonst im Deep South USA trifft man die Cajun- und Zydeco-Musikszene so authentisch und ungefiltert wie hier.
Das Vermilionville Living History Museum und das Acadian Village geben eindrucksvolle Einblicke in das Leben der ersten acadischen Siedler. In den Restaurants und Dancehalls rund um die Jefferson Street – und in Clubs wie Randol's oder El Sid-O's – erklingt bis in die frühen Morgenstunden Cajun-Musik und Zydeco. Kulinarisch stehen Boudin (kreolische Wurst), Crawfish Étouffée und Cochon de Lait auf jeder Speisekarte. Der Scott Boudin Festival und das Festival International de Louisiane gehören zu den bedeutendsten Kulturfestivals im Deep South USA – wer zur richtigen Zeit kommt, erlebt Lafayette von seiner lebendigsten Seite.

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TAG 14
Abflug ab Louis Armstrong New Orleans International Airport
Diese Südstaaten-Rundreise endet in New Orleans. Wer die Stadt beim ersten Aufenthalt noch nicht vollständig erkundet hat, findet jetzt Zeit für die Dinge, die auf der Wunschliste geblieben sind. Das National WWII Museum verdient einen ausführlichen Besuch. Der Garden District mit seinen prachtvollen Villen und dem Lafayette Cemetery lädt zu einem entspannten Spaziergang ein. Eine Abendtour in der Frenchmen Street, ein letztes Gumbo im French Quarter oder ein Sonnenaufgang am Mississippi River – New Orleans hält für jede Stimmung das passende Angebot bereit.
Für die Rückreise empfiehlt sich der Louis Armstrong New Orleans International Airport, von dem aus Verbindungen nach Deutschland über Atlanta, New York oder Chicago angeboten werden.
