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Südstaaten bereisen - USA Reise planen

INSPIRATION

Der Norden des Deep South USA: Von Nashville bis Nashville

Diese 14-tägige Rundreise durch den Norden des Deep South USA verbindet Musik, Natur und Geschichte zu einer der abwechslungsreichsten Reiserouten durch die Südstaaten. Von Nashville, der Welthauptstadt der Country-Musik, führt die Route über den Great Smoky Mountains National Park nach Chattanooga, Huntsville, Muscle Shoals, Tupelo, Oxford und ins Mississippi Delta – die Wiege des Blues.

Historische Studios, berühmte Juke Joints, faszinierende Museen, eindrucksvolle Landschaften und charmante Südstaatenstädte prägen die Reise. Den Abschluss bildet Memphis mit Graceland, dem Sun Studio, der Beale Street und dem National Civil Rights Museum, bevor es zurück nach Nashville geht. Ideal für alle, die Tennessee, Alabama und Mississippi individuell entdecken möchten.

© Visit Chattanooga

TAG 1 & 2

Ankunft am Nashville International Airport

Nach der Ankunft am Nashville International Airport wird der Mietwagen übernommen. Alternativ stehen für Fahrten innerhalb der Stadt Taxis sowie Shuttle-Services zur Verfügung.

Nashville, die Hauptstadt Tennessees, gilt als Welthauptstadt der Country-Musik und zählt zu den wichtigsten Musikmetropolen der USA. Neben Country haben auch Rock, Pop, Gospel und Americana die Stadt nachhaltig geprägt. Musiklegenden wie Johnny Cash, Patsy Cline und Elvis Presley hinterließen hier ihre Spuren, während Künstler wie Chris Stapleton oder Kings of Leon die Musikszene bis heute prägen.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Country Music Hall of Fame and Museum, das historische RCA Studio B sowie das Johnny Cash Museum. Entlang des Lower Broadway sorgen zahlreiche Honky-Tonk-Bars mit Live-Musik bereits am Tag für die unverwechselbare Atmosphäre der Stadt.

Ein weiteres Highlight ist der moderne Komplex Fifth + Broadway. Hier befinden sich das National Museum of African American Music sowie die Assembly Food Hall mit einer großen Auswahl regionaler und internationaler Spezialitäten. Wer Nashville besucht, erlebt eine einzigartige Kombination aus Musikgeschichte, Kulinarik und Südstaatenkultur – der ideale Auftakt für eine Rundreise durch den Deep South USA.

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©Nolensville Drone Production

TAG 3 & 4

Great Smoky Mountain Nationall Park, Tennessee

Nach zwei Tagen in Nashville führt die Rundreise weiter in den Osten Tennessees zum Great Smoky Mountains National Park – dem meistbesuchten Nationalpark der USA. Die Region rund um Sevierville, Pigeon Forge und Gatlinburg verbindet eindrucksvolle Natur mit zahlreichen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten und eignet sich ideal für einen mehrtägigen Aufenthalt.

Ein beliebter Zwischenstopp ist die Tanger Outlets Sevierville, eines der größten Outlet-Center der Region. Anschließend lädt der Great Smoky Mountains National Park mit seinen dichten Wäldern, Aussichtspunkten und gut ausgebauten Wanderwegen dazu ein, die abwechslungsreiche Landschaft der Appalachen zu entdecken. Hinter Gatlinburg beginnt einer der schönsten Abschnitte des Nationalparks, der für seine artenreiche Tierwelt, Wasserfälle und Panoramastraßen bekannt ist.

 

Familien sollten außerdem einen Besuch in Dollywood einplanen. Der Freizeitpark in Pigeon Forge zählt zu den beliebtesten Attraktionen Tennessees und kombiniert Fahrgeschäfte, Live-Musik und die Kultur der Appalachen.

Groß (TN-Allgemein-Gatlinburg_SevierCo_GreatSmokyMountainsNationalPark_copyright-Tennessee
©Tennessee Tourism

TAG 5

Chattanooga, Tennessee

Die Fahrt nach Chattanooga führt durch die grüne Hügellandschaft Ost-Tennessees. Die Stadt am Tennessee River wurde durch den Glenn-Miller-Klassiker „Chattanooga Choo Choo“ weltbekannt und hat sich heute als moderne Outdoor- und Kulturstadt etabliert.

Ein kostenloser Shuttle verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, darunter das Tennessee Aquarium und das Hunter Museum of American Art. Entlang des Flussufers laden Parks, Restaurants und Spazierwege zum Verweilen ein.

 

Nur wenige Fahrminuten vom Stadtzentrum entfernt erhebt sich der Lookout Mountain mit einigen der bekanntesten Attraktionen der Region. Dazu gehören die beeindruckenden Ruby Falls, eine der höchsten unterirdischen Wasserfallhöhlen der USA, die historische Incline Railway sowie Rock City mit ihren spektakulären Ausblicken auf mehrere Bundesstaaten. Chattanooga verbindet Natur, Geschichte und Outdoor-Erlebnisse und ist damit ein abwechslungsreicher Stopp auf einer Rundreise durch den Deep South USA.

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©Visit Chattanooga
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©Chris Granger

TAG 6 & 7

Huntsville, Alabama

Die Rundreise führt weiter nach Huntsville im Norden Alabamas – einer Stadt, die wie kaum eine andere mit der Geschichte der amerikanischen Raumfahrt verbunden ist. Unter der Leitung von Dr. Wernher von Braun wurden hier die Saturn-V-Raketen entwickelt, die die Apollo-Missionen zum Mond ermöglichten. Huntsville gilt deshalb bis heute als bedeutendes Zentrum der Raumfahrt und Forschung in den USA.

Das U.S. Space & Rocket Center zählt zu den größten Raumfahrtmuseen der Welt und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Alabamas. Besucher können hier unter anderem eine originale Saturn-V-Rakete sowie die Kommandokapsel der Apollo-16-Mission besichtigen. Im angeschlossenen Space Camp erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene simulierte Weltraummissionen und erhalten spannende Einblicke in die Raumfahrt.

Neben seiner technologischen Bedeutung begeistert Huntsville auch mit einer sehenswerten Altstadt. Die historischen Viertel Twickenham, Old Town und Five Points spiegeln unterschiedliche Epochen der Stadtgeschichte wider. Prächtige Antebellum-Häuser, viktorianische Architektur und liebevoll restaurierte Gebäude verleihen Huntsville einen besonderen Charme und machen die Stadt zu einem abwechslungsreichen Stopp auf einer Rundreise durch Alabama.

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©Art Meripol

TAG 8

Muscle Shoals, Alabama

Die Region Muscle Shoals im Nordwesten Alabamas zählt zu den bedeutendsten Orten der amerikanischen Musikgeschichte. Gemeinsam mit den Nachbarstädten Florence, Sheffield und Tuscumbia entstand hier ein einzigartiges musikalisches Erbe, das Künstler aus aller Welt bis heute inspiriert.

In den legendären FAME Recording Studios in Muscle Shoals sowie den Muscle Shoals Sound Studios in Sheffield entstanden zahlreiche Welthits. Musikgrößen wie Aretha Franklin, die Rolling Stones, Wilson Pickett und viele weitere Künstler nahmen hier ihre Songs auf. Keith Richards bezeichnete die Region einst als „Rock 'n' Roll Heaven“ – ein Titel, der die Bedeutung von Muscle Shoals bis heute treffend beschreibt.

Bei einer Führung durch die Studios erleben Besucher die Geschichte der berühmten Aufnahmen hautnah. Ergänzend bietet die Alabama Music Hall of Fame spannende Einblicke in die Musikgeschichte des Bundesstaates und würdigt Künstler, Produzenten und Songwriter, die Alabama international geprägt haben.

TAG 9

Tupelo/Oxford, Mississippi

Von Muscle Shoals geht die Reise weiter nach Tupelo in Mississippi, der Geburtsstadt von Elvis Presley. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Elvis Presley Birthplace mit Museum sowie die Tupelo Hardware Company. Hier kaufte Elvis' Mutter Gladys ihrem Sohn seine erste Gitarre – ein besonderer Ort für Musikfans aus aller Welt.

Anschließend führt die Rundreise nach Oxford, einer der schönsten Universitätsstädte der Südstaaten. Die University of Mississippi – besser bekannt als „Ole Miss“ – prägt das Stadtbild ebenso wie zahlreiche Cafés, Buchhandlungen und historische Gebäude.

Oxford spielte zudem eine bedeutende Rolle in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 1962 schrieb James Meredith Geschichte, als er sich als erster afroamerikanischer Student an der University of Mississippi einschrieb. Literaturinteressierte sollten außerdem Rowan Oak besuchen, das ehemalige Wohnhaus des Nobelpreisträgers William Faulkner. Rund um den historischen Courthouse Square laden Restaurants, Boutiquen und Galerien zum Bummeln und Verweilen ein.

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©Visit Mississippi

TAG 10

Cleveland, Mississippi

Die Reise führt weiter nach Cleveland im Mississippi Delta, einer Region, die für ihre fruchtbaren Böden, den Baumwollanbau und ihren großen Einfluss auf die amerikanische Musikgeschichte bekannt ist. Cleveland ist Sitz der Delta State University und ein guter Ausgangspunkt, um die Kultur und Geschichte des Deltas kennenzulernen.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt das GRAMMY Museum Mississippi auf dem Campus der Universität. Interaktive Ausstellungen, Instrumente und Erinnerungsstücke zeigen, welchen Einfluss Musiker aus Mississippi auf Blues, Country, Gospel, Soul und Rock ’n’ Roll hatten. Das Museum wurde 2016 als zweites GRAMMY Museum weltweit eröffnet und unterstreicht die besondere Bedeutung Mississippis für die amerikanische Musik. 

Cleveland verbindet Musikgeschichte mit der Landschaft und Kultur des Mississippi Delta und bildet damit einen passenden Übergang zur nächsten Station in Clarksdale, einem der bekanntesten Bluesorte der Region.

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©cleveland300
©Julia Ueding

TAG 11

Clarksdale, Mississippi

Von Cleveland aus geht es weiter nach Clarksdale, einer Kleinstadt im Mississippi Delta, das als Wiege des Blues gilt. Kaum ein anderer Ort vermittelt die Ursprünge des Delta Blues so authentisch wie Clarksdale. In den historischen Juke Joints wird an nahezu jedem Abend Live-Blues gespielt.

Ein Besuch des Delta Blues Museum vermittelt spannende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des Blues. Originalinstrumente, Fotografien und Erinnerungsstücke berühmter Musiker erzählen die Geschichte eines Musikgenres, das bis heute Künstler auf der ganzen Welt beeinflusst.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen außerdem die Crossroads, die legendäre Kreuzung der Highways 61 und 49, die mit Bluesmusiker Robert Johnson verbunden wird, sowie der Ground Zero Blues Club, an dem auch Schauspieler Morgan Freeman beteiligt ist. Wer das besondere Ambiente länger genießen möchte, kann in den historischen Delta Cotton Company Apartments direkt über dem Club übernachten.

Neben seiner Musikgeschichte besitzt Clarksdale auch literarische Bedeutung: Der Dramatiker Tennessee Williams verbrachte einen Teil seiner Jugend in der Stadt. Damit verbindet Clarksdale Musik, Kultur und Geschichte und ist ein lohnender Stopp auf einer Rundreise durch den Deep South USA.

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©Visit Mississippi
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©Beale Street

TAG 12 & 13

Memphis, Tennessee

Memphis am Mississippi River zählt zu den bedeutendsten Musikstädten der USA und gilt als "Home of the Blues" sowie als "Birthplace of Rock ’n’ Roll". Hier nahm Elvis Presley im legendären Sun Studio seine erste Single auf, während Graceland, sein ehemaliges Wohnhaus, heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Tennessees gehört.


Nur wenige Minuten entfernt liegt die Beale Street, das musikalische Zentrum der Stadt. Bluesclubs, Bars und Restaurants prägen das historische Vergnügungsviertel, das seit Jahrzehnten eng mit der Geschichte des Blues verbunden ist. Ebenfalls sehenswert sind die Memphis Pyramid mit ihrer Aussichtsplattform sowie das traditionsreiche Peabody Hotel, das täglich Besucher zur berühmten Entenparade anzieht.


Auch die amerikanische Bürgerrechtsbewegung ist eng mit Memphis verbunden. Im ehemaligen Lorraine Motel, dem heutigen National Civil Rights Museum, wird die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung eindrucksvoll dokumentiert. Hier wurde 1968 Dr. Martin Luther King Jr. ermordet. Memphis verbindet Musik, Geschichte und Kultur und gehört zu den Höhepunkten jeder Rundreise durch den Deep South USA.

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©Nashville CVCT

TAG 14

Abflug ab Nashville International Airport

Von Memphis führt die Reise zurück nach Nashville. Am Nashville International Airport endet eine Rundreise, die einige der bedeutendsten Musiklandschaften der USA miteinander verbindet.

Von den Honky Tonks in Nashville über die Aufnahmestudios in Muscle Shoals und die Juke Joints im Mississippi Delta bis zur Beale Street in Memphis folgt diese Route den Spuren von Country, Blues, Soul und Rock ’n’ Roll. Ergänzt durch die Great Smoky Mountains und bedeutende Schauplätze der amerikanischen Geschichte entsteht eine Rundreise, die den Deep South USA in seiner ganzen Vielfalt zeigt.

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